Der Test schaut auf zwei Ebenen: angeborene Genvarianten und Marker, die sich verändern können.
Was wird gemacht?
Das Labor schaut auf zwei Ebenen. Erstens auf 21 Genvarianten, die Sie seit Ihrer Geburt tragen, zum Beispiel für die Verwertung von Fetten, Kohlenhydraten und Vitaminen.
Zweitens auf vier Marker, die sich verändern können: zwei Markierungen am Erbgut und zwei microRNAs, rund um Entzündung und den Schutz des Erbguts.
Heraus kommen Ihr Stoffwechseltyp (Metabotyp), Ihr Sporttyp und 17 Auswertungen. Sie beschreiben Ihre Veranlagung rund um Gewicht, Blutzucker, Essverhalten, Vitamine, Fette, Salz und Haut. Ihren Blutzucker oder Ihre Blutfette misst der Test nicht.
Wofür ist das wichtig?
- Sie sehen getrennt, welche Werte angeboren sind und welche sich verändern können. Gene allein bestimmen Ihr Gewicht nicht.
- Sie bekommen Ihren Stoffwechseltyp und Auswertungen als Grundlage für ein Gespräch über Ihre Ernährung.
- Bei einer zweiten Messung zählen nur die vier epigenetischen Marker. Ihre Gene ändern sich nicht.
Gut zu wissen: Enthält eine genetische Analyse. Vor der Probenahme sind Aufklärung und Ihre schriftliche Einwilligung nach dem Gendiagnostikgesetz nötig. Studien zeigen bisher keinen Vorteil einer Ernährung nach Genen gegenüber guter allgemeiner Ernährungsberatung. Entscheidend ist, was Sie im Alltag umsetzen.