Gemessen wird nicht, wie gestresst Sie sich fühlen. Sechs microRNAs im Blut geben Hinweise, wie Ihr Körper auf Belastung reagiert.
Was wird gemacht?
Das Labor misst sechs microRNAs im Blut. Sie sind an der Steuerung der Stressantwort in Ihren Zellen beteiligt.
Ihr Muster wird mit einer Vergleichsgruppe abgeglichen. Sie erhalten unter anderem ein Stresslevel für akute und eines für länger anhaltende, also chronische Belastung.
Wofür ist das wichtig?
- Sie erhalten Hinweise, ob eher kurzfristige oder anhaltende Belastung im Vordergrund steht.
- Sie können die Werte neben Ihr eigenes Empfinden legen. Weichen beide stark ab, kann ein Gespräch mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt helfen.
- Eine zweite Messung zeigt den Verlauf, zum Beispiel nach Änderungen im Alltag.
Gut zu wissen: Der Test stellt keine Diagnose und ist dafür auch nicht geprüft. Für microRNAs als Stressmarker gibt es keine allgemein anerkannten Grenzwerte. Die Ampel beruht auf Vergleichswerten des Labors. Wenn Sie sich dauerhaft stark belastet fühlen, sprechen Sie bitte mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.