Gemessen wird, wie lang die Schutzkappen an den Enden Ihrer Chromosomen sind.
Was wird gemacht?
Ihr Erbgut ist in Chromosomen verpackt. An deren Enden sitzen die Telomere. Sie schützen die Erbinformation. In den meisten Körperzellen werden sie im Lauf des Lebens nach und nach kürzer.
Das Labor nutzt qPCR, eine Art Kopierverfahren: Erbgut-Stücke werden immer wieder verdoppelt. So lässt sich vergleichen, wie viel Telomer-Erbgut im Verhältnis zu einem Vergleichs-Gen in der Probe steckt. Mehr davon heißt: im Durchschnitt längere Telomere.
Wofür ist das wichtig?
- Im Durchschnitt haben ältere Menschen kürzere Telomere. Die Länge gilt deshalb als ein Baustein des Älterwerdens.
- Sie erhalten einen Ausgangswert, mit dem spätere Messungen verglichen werden.
- Die Telomerlänge ist auch Teil von Healthy Aging.
Gut zu wissen: Diese Messung schwankt zwischen Messdurchgängen und Laboren, aus Trockenblut stärker als aus Blut aus der Armvene. Ein einzelner Wert sagt deshalb wenig. Mehr sagt der Verlauf, aber auch dort können kleine Unterschiede Zufall sein.